UMZUG – Zeit für einen Tapetenwechsel…

Nun bin ich schon einige Zeit glücklich bei Blogsport gewesen, dachte ich mir das es auch einmal Zeit für Veränderungen geben muss. Meinen Blog und meine Website findet ihr jetzt unter:
vincentmueller.net

Einmal werden wir noch wach…

und dann ist auch schon Listenaufstellung. Und ich bin dabei Bewerbung eingereicht, Rede überlegt. Und nun die Spannung/Hoffnung das es klappt, und ich im Grünen Team für Thüringen vorne mitmischen kann.

Und direkt danach: Liebe, Zoff & Nachtigall in der Schotte. Und auch hier Spannung ob es so klappt wie wir uns alle wünschen. Denn eine meiner Lieblingsmitspielerinnen (Nina Heinke) musste aufgrund ihrer Filmkarriere durch eine andere Jungschauspielerin (Marie Luise Stahl) ersetzt werden.
Aber – wie bei den Grünen – weiß ich, dass wir es im Team schaffen können eine gute Vorstellung/eine schöne Liste abzuliefern.

Toi! Toi! Toi!

JA, ICH WILL (auf die Liste)!

Liebe Freundinnen und Freunde,

Seit gut 3 Jahren bin ich jetzt Mitglied der Grünen Jugend und seit etwas mehr
als 2 Jahren im Landesvorstand für Thüringen. Es war eine Zeit mit Höhen und
Tiefen und eine Zeit in denen ich viel getan hab.

Ich war im FYEG-Wintercamp, auf Bundeskongressen, bei BAG- und LAG-Sitzungen,
habe das Bündnis gegen den Burschentag für uns betreut, habe fürs
Drogenfachgeschäft gestritten, wegen zu langer Sitzungen bei Gewerkschaftlern
in der Küche übernachtet, war auf Demonstrationen gegen Rechts, für bessere
Bildung, Frieden, gerechtere Globalisierung, gegen Gentechnik und
Militarisierung, habe ein Interview über Tannenbäume gegeben, ich habe mit
der Polizei diskutiert und Kooparationgespräche geführt, habe mit Anderen in
Erfurt die Apfelfront ins Leben gerufen, leidenschaftlich über Tornados
diskutiert und eine BDK bessucht, ich habe Grußwörter gehalten und gehört,
Nächte in der LGS zugebracht, habe zusammen mit Flo ein Bündnis für bessere
Ausbildung und ein Jugendbündnis gegen Rechts betreut habe blockiert und mit
GewerkschafterInnen, Jusos, ’solids, Jungkommunisten, HausbesetzerInnen
diskutiert, Unterschiede und Gemeinsamkeiten gefunden, bin auf der
npd-thueringen.de-Website als linksextremer Gewerkschafter geführt worden,  
habe Veranstaltungen organisiert und bessucht.

Eine ganze Menge für 3 Jahre. Und nun möchte ich auch noch in der
parlamentarischen Arbeit tätig werden. Wieso?

Unsere Demokratie ist repräsentativ, dass bedeutet das sich jede
Bevölkerungsgrupppe möglichst gut repräsentiert fühlt. Ich möchte versuchen
junge (grünennahe) ThüringerInnen zu vertreten. Ich bin in Thüringen
aufgewachsen. Geboren 9 Monate vor Ende der DDR und 13 Tage nach Gründung von
Bündnis 90. Dank den Bemühungen meiner/unserer Eltern-/Großeltern- und
Urgroßelterngeneration (trotz aller Verfehlungen an denen auch sie evtl.
beteiligt waren) in einer größtenteils demokratischen Umgebung.
Die Bedürfnisse dieser Nachwendegeneration möchte ich gerne vertreten.

Ich bin mir sicher, dass bald – gerade auch von „altgrüner“ Seite – die Fragen
nach meiner Lebenserfahrung aufkommen, dem möchte ich vorgreifen. Ich bin
zwar jünger als der/die DurchschnittskandidatIn, aber gerade dass ist auch
ein Vorteil. Es ist vielleicht so, dass ich weniger Lebenserfahrung hab, aber
ich habe vor allem andere Erfahrungen gemacht. Ich habe in einem Jahr
beispielsweise die komplette Nachwendeschullaufbahn durchlaufen und deshalb
ist Bildung auch einer meiner Schwerpunkte.

Etwas weiter oben schrieb ich, dass ich in einer „größtenteil demokratischen
Umgebung“ aufgewachsen sei. Einer der Punkte warum hier  - immernoch und
leider – ein größtenteils vorm demokratisch stehen muss ist unser
Bildungssystem. Um Missverständnissen vorzubeugen, ich strebe kein
vollständig demokratisches Bildungswesen an, aber es gibt Bereiche in denen
noch Demokratisierung notwendig ist. Einer ist der oft angesprochene
selektierende Aspekt unseres Schulsystems den zu entfernen wir Bündnisgrünen
schon lange anstreben. Ein anderer wird längst nicht so oft angesprochen ist
aber nicht viel unkritischer zu sehen. Im Schulgesetz werden SchülerInnen
Pflichten und Rechte gegeben, während auf die Einhaltung der Pflichten
genaustens geachtet wird, haben SchülerInnen oft keine Möglichkeit ihre
Rechte einzufordern, zumal diese teilweise recht unbekannt sind, wir als
Grüne (Jugend) müssen hier unterstützend eingreifen und den Rechtsstaat auch
an Schulen ankommen lassen und zum Beispiel den (oft auch unbewussten)
Missbrauch von Disziplinarmaßnahmen wie den „Verweis“ eindämmen.
Demokratie hat auch was mit Demokratiebildung zu tun. DAs politische Bildung
erst im Sozialkundeunterricht der 9. Klasse einsetzt ist das zu spät, gerade
wenn demokratiefeindliche Kräfte – wie die NPD – schon davor mit scheinbar
harmlosen Angeboten einsetzt, Demokratiebildung sollte auch verssuchen zu
vermitteln das die EU nicht mehr das große Unbekannte oder gar die Brüßler
Bürokratenbande ist, sondern eine Institution die – trotz allem
Reformbedarf – viele Vorteile für uns als Europäer bringt. Aber
Demokratiebildung heißt auch Eintreten gegen Diskriminierung.
Wenn „Schwuchtel“ ein häufig verwendetes Schimpfwort auf dem Schulhof/der
Straße dann ist das eine von vielen kleinen Diskriminierung die es Homo- und
Bisexuellen in unserer Umgebung schwer macht sich zu outen.
Aufklärungsunterricht darf nicht nur heterosexuell geprägt sein, sondern muss
auch auf die Bedürfnisse von LeBiSchwulen abgestimmt sein.
Ein weiterer Punkt der mir hier sehr am Herzen liegt, ist die Abschaffung von
Zahlenwerten als Bewertungsgrundlage.
Ich halte es für eine Unmöglichkeit Menschen in einen Bereich zwischen 1 und 6
bzw. 0 und 15 zu sperren, zumal Noten nur scheinbar größere Objektivität
bieten, eigentlich aber wesentlich verwaschener sind, als eine schriftliche
Bewertung. In eine Note fließen neben der Leistung, auch die – von LehrerIn
zu LehrerIn verschiedene – Schwere der zu erbringenden Leistung und auch die
Gesamtleistung der Klasse/des Kurses – da Noten sich nach der Gaußschen
Nominalverteilung ergeben müssen – ein.
Ein Punkt der bildungspolitisch auch immer wichtiger wird ist die
Medienbildung, wir setzen uns schon dafür ein dass die informationstechnische
Grundausbildung auch Altnerativen zum Microsoftzentrismus bietet. Aber
Medienbildung ist mehr, es muss auch den kritischen Umgang mit Medien aller
Art schulen. BILDblog muss Schullektüre werden.

Ein anderes Thema, welches zwar auch viel mit Bildung zu tun hat, ist die
Kultur. Mit großer Trauer verfolgte ich vor einigen Jahren die Abwicklung des
Erfurter Schauspiels. Diese Abwicklung von Kultureinrichtungen lässt sich in
ganz Thüringen beobachten. Die Off-Theater die teilweise verssuchen an die
Stelle der städtischen zu treten können diese Aufgabe nur teilweise erfüllen,
sie schaffen es zwar (teilweise) gute Inszenierungen zu erstellen, allerdings
ist die Möglichkeit diese als sozial schwächerer aber kulturell trotzdem
interessierter Bürger zu geniessen beschränkt, da in diesen Theatern die
Karte nicht mit ca. 250 € pro Bessucher (THEATER ERFURT) gefördert wird,
sondern sich diese Theater (größtenteils) selbstfinanzieren müssen. Kultur
darf aber  - wie auch Bildung – nicht Teil sozialer Selektion sein.
Die Selektion in diesem Bereich aber nicht nur sozial sondern auch regional
statt. Wenn die Kulturlandschaft in den Regionen immer weiter ausgedünnt
wird, dann ist das Argument „man könne ja nach Erfurt/Weimar fahren“ ein
scheinbares, das die Thüringer Verkehrsstrukur einen Theater-/Opernbessuch
der länger als bis 20:00 dauert für viele nicht zulässt.
Aber Kultur darf für uns nicht nur die staatliche „Hoch“kultur sein. Unter
Kultur müssen für uns auch Alternativen fallen. Thüringen braucht seine
besetzten Häuser, wir brauchen Räume in denen eine alternative Kultur
geschaffen und gelebt werden kann, eine Kultur die wir zum
gesellschafftlichen Fortschritt brauchen.

Alternativen braucht es auch zur derzeitigen Drogenpolitik. Auch wenn es viele
Dinge gibt welche unter Bundesgesetzgebung fallen, so können wir auf
Landesebene doch einiges ändern. Wir können Druck auf die
InnenministerInnenkonferenz ausüben, endlich eine bundeseinheitliche Regelung
zur STraffreiheit geringer Mengen zu finden und wir können, wenn wir schon
als LandespolitikerInnen nicht unsere LDK-Beschlüsse umsetzen, dann doch
wenigstens eine sinnvolle, konsumentInnenfreundliche Eigenbedarfsgrenze für
Thüringen finden.

Andere Punkte die mir wichtig sind:
- Datenschutz
- entgeltfreier ÖPNV
- bessere Ausbildung der Polizei als demokratische Exekutive
- rechtsextremes Gedanken gut auch im gesellschaftl. Mainstream „bekämpfen“

Ich hoffe auf deine/eure Unterstützung, für Fragen schreib mir einfach eine
Mail (vincent.mueller@gj-thueringen.de).

Vincent

P.S.: Ich verspreche übrigens höchstens eine Legislatur im Landtag zu
verbleiben, da ich dann meine Erfahrung für verbraucht halte und Platz für
andere machen will.

Mein Leben:
23.02.1990 in Erfurt geboren
Kindertagesstättenbessucher, Grundschüler, Gymniasiast (Leistungskurse:
Deutsch/Sozialkunde)
Statist am Theater Erfurt
Darsteller am Theater die Schotte
(http://www.3s-online.org/dieschotte.de/neu/repertoire/5_bild3.jpg)
Filmemacher (http://www.youtube.com/watch?v=vKbFFf1BSo8)
Praktikant in der Öffentlichkeitsarbeit der Bundestagsfraktion
Praktikant in einem Wohnheim für psychisch Behinderte
Beisitzer,Schatzmeister,Sprecher der Grünen Jugend Thüringen
Mitgründer der Reformer (http://goettingen.wordpress.com/)
Kubuntu-Nutzer

Ungehoyerlich – Realos verabschieden sich von den Inhalten

Letzten Samstag fand die LandesDelegiertenKonferenz der Thüringer Bündnisgrünen in Nordhausen statt, was dort zu erleben war ist wohl der traurige Gipfel unehrlicher Politik von Seiten des Realoflügels.
Denn wenn sonst immer die Inhalte im Vordergrund standen, brach eine Gruppe von „RealpolitikerInnen“ unter der Führung von Katrin Hoyer und Olaf Müller – die bei der letzten LDK bei ihren Vorstandskandidaturen massiv gescheitert sind – mit dieser Tradition und versuchte den in Gera gewählten Vorstand massiv zu behindern und zu demontieren.
Aber selbst dies geschah nicht etwa – was ehrlicher und offener gewesen wäre – mittel eines Misstrauensvotums, sondern über andauernde Angriffe vom Rednerpult hinab. So sagte Olaf Müller über Michael Hoffmeier – nach dem er ihm jede Kompetenz zum Schatzmeistersein abgesprochen hatte, dass er die Kreischatzmeister im Raum in „Angst und Schrecken“ versetzen würde und er den Haushalt sowieso vollkommen falsch aufgestellt hätte. Letztendlich führe dieser Protest dazu, dass der Nachtragshaushalt nichteinmal diskutiert wurde.
Aber wer glaubt das mit Olaf Müller der Gipfel des Realo-Blockade-Eisbergs erreicht wurde hat zwar Recht, aber die größere Gefahr lauert bekanntlich unter dem Wasser und dann war es soweit das Seeungehoyer tauchte auf…
Und zwar genau dann als Daniela Hofmann-Weber einen Antrag auf ein Gleichstellungsgesetz in der Privatwirtschaft vorstellen wollte, da stürmte Frau Hoyer nach vorne und sprach Daniela die „Würde“ ab solch einen Antrag zu stellen, weil sie an der Trennung zu Ex-Landesgeschäftsführerin mitgewirkt hat. Egal wie man zu diesem – für die Arbeit des Landesverbandes meiner Meinung nach sinnvollen Prozess – steht, so sollten wir zum einen Anträge inhaltlich diskutieren und nicht nach „Würde“ von irgendwelchen Personen- und die Forderung nach GEhältergleichstellung ist sinnvoll – und außerdem ist es unfair Menschen vom Rednerpult herab als „unwürdig Frauenpolitik zu machen“ zu diffamieren.
Wirklich bedenklich ist, dass nach dieser Rede eine Realo-Mehrheit einen Antrag, ohne ihn inhaltlich zu diskutieren kippte. Das ist keine Grüne Partei in der man gerne und gut arbeiten kann.

KUBUNTU

Endlich ist es mir gelungen:
Mein Laptop läuft jetzt (fast) vollständig unter freier Software.
Die Installation von Kubuntu war ziemlich leicht und funktioniert (abgesehen von kleinen Problemchen ziemlich gut).
Ein ausführlicher Eintrag kommt später.
Erstmal mach ich jetzt frei und fahre – umweltfreundlich mit der Bahn – nach Rom.

Demnächst hier: Frozen Bubble, Amarok und Cinelerra. Warum Kubuntu wundervoll ist.

Aufgestanden: Platz genommen!

Wir kamen, wir sahen und haben uns hingesetzt!
Wieder einmal wurde das Fingersystem erfolgreich umgesetzt. Wir haben es geschafft die Nazis nicht in die Innenstadt zu lassen und sie weit ab von irgendwelchem Publikum marschieren zu lassen.
Natürlich wäre es schöner gewesen, wenn die Nazis garnicht hätten marschieren können, aber das hat leider nicht funktioniert. Aber aus Fehlern lernt man und beim nächsten mal werden die Nazis garnicht erst zum marschieren kommen.
Die Polizei war friedlich und kooparativ (wenn die Presse in der Nähe war), überfordert (zu Beginn der Blockaden) und aggressiv und repressiv (wenn man etwas weiter weg von VertreterInnen der Presse war und kein Deeskaltionsteam dabeihatte). Und insgesamt bleibt die Frage warum die Polizei die NPD-Demo nach einem Durchbruchsversuch der Autonomen Nationalisten nicht aufgelöst hat.
Die Deeskalationsteams der DemonstrantInnen waren genial und auch ein wichtiger Faktor
zum Gelingen dieser friedlichen Protestform. Durch ihre Signalwesten waren sie deutlich gekennzeichnet und wurden von der Polizei nicht als DemonstrantInnen sondern als VermittlerInnen wargenommen.

Den Weg des grünen Fingers dem ich angehörte findet man hier.

Familie 2.0

Wer glaubt hier was über Familienpolitik zu finden, ist falsch es geht um Medien

Es ist Samstag gegen 11:45 ich komme gerade von einer Antifademo nach Hause, starte meinen Laptop und bekomme ein E-Mail welche bessagt das mein Blog einen Pingback erhalten hat. Ich schaue nach wer mich so verlinkt und entdecke den Blog meines Onkels der beim suchen nach dem Begriff „Kaktus“ meinen Blog gefunden und nach einigem lesen herausgefunden hat, dass es sein Neffe der da bloggt. Mein Onkel hatte schonmal über mich gebloggt, damals allerdings hatte ich noch keinen Blog aber er schon die Gewächhäuser die man als Kakteengärtner braucht und die wir als Location für meinen ersten Film brauchten. Heute ist das anders man trifft sich nicht nur beim traditionellen Familienosterfrühstück sondern auch über Pingbacks online. Interessant wie sich Familie entwickelt.

Die Erfahrung mich gefunden zu haben schildert mein Onkel übrigens hier, womit der Pingback wieder zurück fliegt.

Aufstehen: Platz nehmen!

Geflügelkämpfe

Da hat der Christopher echt was tolles gefunden:
Realos - Fundis

5. April – Picknick in Weimar – Nazis aufhalten

Es ist mal wieder so weit. Es gibt wieder einen Grund mit der Picknickdecke loszuziehen und auf sich die Straße zu setzen. Die Wettervorhersage lautet: teilweise heiter, bei Höchsttemperaturen von 13 °C. Also eigentlich garnichtmal so schlechtes Demowetter. Ich kann nur dafür werben steht auf! kommt am 5. April nach Weimar! und setzt euch wieder hin.
Einen Aufruf gibt es hier:

Aktuelle Infos gibts hier:

und auf jeden Fall hier auf meinem Blog, vor allem wo, wie, wann sich der Picknickblock in Weimar trifft und welche Veranstaltungen rund um den 5. April geplant sind.



Referer der letzten 24 Stunden:
  1. google.com (6)



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